Was die Gruppe dir geben kann
In der Gruppe triffst du Frauen und Männer, die Ähnliches erlebt haben. Hier musst du nichts erklären. Wir sprechen über das, was im Alltag schwerfällt:
- Einkaufen, Bahn fahren, unter Menschen sein
- der Umgang mit Familie und Freunden
- Albträume und schlechte Nächte
- Nähe – was guttut und was nicht
Viele kennen das Gefühl, „anders“ oder „nicht normal“ zu sein. In der Gruppe merkst du: Vieles, was du tust und fühlst, ist eine verständliche Folge dessen, was du erlebt hast. Und von den anderen kannst du neue Wege lernen, mit schwierigen Situationen umzugehen.
Was die Gruppe nicht ist
Über die Gewalt selbst sprechen wir in der Gruppe bewusst nicht. Das gehört zu Fachleuten wie Therapeutinnen und Therapeuten. Die Gruppe ist keine Therapie und ersetzt keine. Sie kann aber eine wertvolle Ergänzung sein.
Der erste Schritt: das Vorgespräch
Bevor du zum ersten Mal kommst, lernen wir uns in einem Vorgespräch kennen. Dort sprechen wir über deine Erwartungen und Hoffnungen und darüber, ob die Gruppe gerade das Richtige für dich ist. Das Gespräch ist unverbindlich.